Über die frühesten Zeiten des Rittergutes scheint wenig bekannt zu sein. 1319 wird erstmals ein Johann von Freiberg urkundlich genannt, der als Pfarrer in Asch tätig war. Im Jahr 1335 sind Zinszahlungen aus Freiberg an das Deutsche Haus in Adorf nachgewiesen. [1] Nach [2] befand sich das Gut im 15 Jahrhundert im Besitz der Familie Gössnitz. zu dem Zeitpunkt noch vereint mit dem Rittergut Freiberg oberen Teils. Erst 1660 wurde eine Trennung der Rittergüter durchgeführt [2].

Anmerkung: Vom Rittergut oberen Teils ist nichts mehr zu erkennen, es wurde auf Anordnung der Kreisbodenkommission kurz nach dem zweiten Weltkrieg abgebrochen.

Anfang des 18. Jahrhunderts befand sich das Rittergut "im Besitz des Landkammerraths von Schwarzenberg" [3]. Für die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts ist ein Ottomar von Petrikowski als Eigentümer genannt, ab 1945 eine Erna von Römer, geborene Petrikowski. Auch hier legte die Kreisbodenkommission 1948 den Abbruch des Herrenhauses fest, der jedoch nicht erfolgte. [1]

Das Herrenhaus befindet sich im Besitz der Stadt Adorf und wird für Wohnzwecke genutzt. Der Hof ist im wesentlichen erhalten geblieben, das Herrenhaus macht einen sanierungsbedürftigen Eindruck.

Ansicht des Rittergutes  
 Herrenhaus des Rittergutes Ansicht des Rittergutes um 1859
Bildquelle: [3] 

Quellen

[1] W. SEFFNER, Die Rittergüter des Vogtlandes, ihr Schicksal im 20. Jahrhundert, Vogtland Verlag Plauen, 2002

[2] Sachsens Schlösser

[3] SLUB Dresden http://digital.slub-dresden.de/id25028295X | G.A. POENICKE, Album der Schlösser und Rittergüter im Königreiche Sachsen, Leipzig 1859

Lage des Rittergutes Freiberg unteren Teils