Gutenfürst wurde 1438 erstmals urkundlich erwähnt. Der Name soll sich von einem guten virst, einem Bergrücken ableiten, wobei auch eine Ableitung von "Forst" denkbar sei [1]. Das Rittergut selbst wird erstmals 1583 urkundlich erwähnt [2]. Nach verschiedenen Besitzern gelangte das Gut 1682 in das Eigentum der Familie Heydte, die bis 1945 Besitzer blieben. Nach dem Zweiten Weltkrieg sollte das Herrenhaus auf Beschluss der Landesbodenkommission 1948 abgebrochen werden. Der Abriss unterblieb jedoch, wobei nicht bekannt ist, was Ursache dafür war. [1]

Das Herrenhaus, erbaut im Stil der Spätrenaisancezeit, wurde durch den Besitzer von der Gemeinde zurückgekauft. Ende der Neunziger Jahre wurde das Herrenhaus umfangreich saniert und wird heute für Wohnzwecke genutzt.

Frontansicht des Herrenhauses im Sommer hinter Bäumen
versteckt
 
Ansicht des Rittergutes um 1859
Bildquelle: [3]
 

Quellen

[1] W. SEFFNER, Die Rittergüter des Vogtlandes, ihr Schicksal im 20. Jahrhundert, Vogtland Verlag Plauen, 2002

[2] Sachsens Schlösser

[3] SLUB Dresden http://digital.slub-dresden.de/id25028295X | G.A. POENICKE, Album der Schlösser und Rittergüter im Königreiche Sachsen, Leipzig 1859

Lage des Rittergutes Gutenfürst