Die urkundliche Ersterwähnung von Kloschwitz datiert aus dem Jahr 1264 [1]. Das Rittergut selbst wurde erstmalig 1317 erwähnt [2]. zu dieser Zeit befand sich Kloschwitz im Besitz der Grafen von Eberstein. POENICKE berichtet allerdings auch, dass bis zum 15. Jahrhundert Kloschwitz noch nicht zum Rittergut erhoben wurde.  [3] Es ist daher anzunehmen, dass frühere Erwähnungen sich auf ein Vorwerk oder hier befindliche Burg beziehen.

Vielfach wechselten im Laufe der zeit die Eigentümer, letztlich erwarb es in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts die Familie Männel. Derzeitige Besitzerin ist Angela Nagler [2] (es ist hier nicht bekannt, ob Angela Nagler eine Nachfahrin der Familie Männel ist).

Das Herrenhaus wird für Wohnzwecke genutzt, Wirtschaftsgebäude werden offenbar nach und nach saniert.

Östlich des Rittergutes befindet sich eine Ringwallanlage, die vermutlich Vorläufer des Rittergutes war.

  Blick zur Ringwallanlage

Blick zur Ringwallanlage

 

Blick auf das Rittergut bei
Anfahrt aus Richtung Kirche
Blick auf die Einfahrt und
die Eingrenzungsmauer
 östlicher Anbau am Rittergut  Ansicht des Rittergutes um 1859
Bildquelle: [3]

Quellen

[1] W. SEFFNER, Die Rittergüter des Vogtlandes, ihr Schicksal im 20. Jahrhundert, Vogtland Verlag Plauen, 2002

[2] Artikel im "BLICK"

[3] SLUB Dresden http://digital.slub-dresden.de/id25028295X | G.A. POENICKE, Album der Schlösser und Rittergüter im Königreiche Sachsen, Leipzig 1859

Lage des Rittergutes Kloschwitz