Kürbitz wurde 1225 erstmalig urkundlich erwähnt. [1]

Laut POENICKE [2] geht die Entstehung ins 6. bis 7. Jahrhundert zurück. Dieser datiert die Gründung des Rittergutes auf das Jahr 1300, als Gründer wird Jobst von Feilitzsch genannt.

Das Gebäude des Rittergutes besteht aus einem Unterbau aus Bruchsteinmauerwerk, der aus der Gründungszeit stammen soll. Der Oberbau aus Fachwerk stammt aus dem 17. Jahrhundert. Das Bauwerk diente bis 1987 als Wohnhaus, bis ein Brand das Bauwerk erheblich beschädigte. Nach der Wiedervereinigung bemühte sich Joachim Freiherr von Feilitzsch um den Erhalt des Bauwerkes, den Sitz seiner Vorfahren. Seit einigen Jahren existiert ein Förderverein, der sich für die Sanierung des Bauwerkes engagiert.

Erwähnenswert ist weiterhin ein Taubenhaus, das auf zwei Säulen steht und über 5 Etagen verfügt. [3]

Das Rittergutsgebäude und das Taubenhaus stehen unter Denkmalsschutz.

 

     
Ensemble mit Herrenhaus,
Kirche und Gasthof
Herrenhaus des 
Rittergutes

zweisäuliges
Taubenhaus

Ansicht des Rittergutes um 1859
Bildquelle: [2]

Quellen:

[1] Wikipedia

[2] SLUB Dresden http://digital.slub-dresden.de/id25028295X | G.A. POENICKE, Album der Schlösser und Rittergüter im Königreiche Sachsen, Leipzig 1859

 [3] W. SEFFNER, Die Rittergüter des Vogtlandes, ihr Schicksal im 20. Jahrhundert, Vogtland Verlag Plauen, 2002

Lage des Rittergutes Kürbitz