Der Ort Neumark wird erstmals 1225 erwähnt [1]. Nach [2] gab es jedoch bereits um 1150 die erste Erwähnung eines Herrensitzes. Nach Ausführung der von Römers auf der Webseite zum Gut Neumark  sei bereits im 14. Jahrhundert eine Burganlage erwähnt, die im Vogtländischen Krieg 1354 zerstört wurde. Kaiser Karl IV verbot 1355 den Wiederaufbau der "Raubnester" Gattendorf, Posseck und auch Neumark [4]. 1478 erwirbt Martin von Römer Burg, Rittergut und Ort Neumark [3, 2]. Mit kleinen Unterbrechungen befindet sich das Rittergut seit dieser Zeit im Besitz der von Römers. Nach [4] ist der Bau des alten Herrenhauses in die Zeit Mitte des 17. Jahrhunderts einzuordnen, zumindest aber der Nordflügel.

1945 wurde die Familie Römer enteignet, durch Wandlung in ein Staatsgut blieb es vom Abbruch verschont [4]. In der Folgezeit wurde es unter anderem als Kindergarten, TBC-Heilstätte und Kinderpsychatrie genutzt [3].

Seit 1994 befindet sich das Rittergut wieder im Besitz der Familie von Römer. In der Folgezeit wurden weitere Teile des Gutshofes von der Treuhand erworben. Heute wird ein moderner Land- und Fostwirtschaftsbetrieb geführt. Im Gut wird ein Hofladen betrieben, der Produkte aus eigener Produktion anbietet.

In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich noch das alte Schloss, welches das Herrenhaus des Rittergutes Neumark darstellt.

Auf dem Gut Neumark finden übers Jahr verschiedene Veranstaltungen statt.

Verwalterhaus von Gut Neumark

Hofladen

Die Fotos wurden freundlicherweise von Familie von Römer zur Verfügung gestellt.

Quellen

[1] Webseite der Gemeinde Neumark

[2] Sachsens Schlösser

[3] Webseite vom Gut Neumark

[4] W. SEFFNER, Die Rittergüter des Vogtlandes, ihr Schicksal im 20. Jahrhundert, Vogtland Verlag Plauen, 2002

Lage des Rittergutes Neumark