Zum Datum einer Ersterwähnung von Planschwitz gibt es verschiedene Angaben.  SEFFNER gibt 1297 als erste urkundliche Erwähnung an [1], PÖENICKE nennt die Jahreszahl 1343 [2].

Für das Datum von 1297 wird auch die Existenz einer Burg in Planschwitz erwähnt, von der allerdings nichts mehr erhalten ist. [3]

Das Rittergut wird mit der Jahreszahl 1343 in Verbindung gebracht. Das Gut kann über die Jahrhunderte hinweg auf eine recht wechselhafte Liste an Eigentümern zurückblicken. Um 1850 herum wurde am Gut Flachs, Hanf, Obst und viele Getreidearten angebaut. Anfang der 40er Jahre im 20. Jahrhundert zerstörte ein Brand Dachstuhl und Obergeschoss des Herrenhauses. Das Herrenhaus wurde bis Anfang der 70er Jahre als Schule genutzt, anschließend zu Wohnraum umgebaut, der noch heute genutzt wird. Die Wirtschaftsgebäude standen ab 1990 ungenutzt. Das südliche Wirtschaftsgebäude wurde saniert. Die Räumlichkeiten können für Feierlichkeiten angemietet werden (www.rittergut-planschwitz.de). Das Rittergut ist außerdem Quelle der Adler-Tropfen.

Rittergut Planschwitz
Südseite
Rittergut Planschwitz
Innenhof

Quellen:

[1] W. SEFFNER, Die Rittergüter des Vogtlandes, ihr Schicksal im 20. Jahrhundert, Vogtland Verlag Plauen, 2002

[2] SLUB Dresden http://digital.slub-dresden.de/id25028295X | G.A. POENICKE, Album der Schlösser und Rittergüter im Königreiche Sachsen, Leipzig 1859

[3] Wikipedia

Lage des Rittergutes Planschwitz