Schloditz wird erstmals 1267 urkundlich erwähnt[1]. Als Rittergut wird es seit 1606 geführt[2]. Bis zum Zweiten Weltkrieg gab es in Schloditz außer dem Rittergut nur wenige Kleinbauern. Letzter Eigentümer war die Familie Adler, deren Gut 1945 von der Roten Armee beschlagnahmt wurde. Im November 1947 wird von der Kreisbodenkommission der Abbruch vorgesehen und das Herrenhaus 1948 vollständig abgebrochen, da es stark reparaturbedürftig sei.  Weitere Wirtschaftsgebäude wurden in der Folgezeit ebenfalls abgebrochen. [1]

An der Stelle des alten Rittergutes befindet sich jetzt in Schloditz ein großer freier Platz. Einige Gutsarbeiterhäuser am Rande des alten Gutes sind umgebaut und saniert noch vorhanden.

Platz des alten Rittergutes Alte Gutsarbeiterhäuser
Natursteinmauer an der Straße  Ansicht des Rittergutes um 1859
Bildquelle: [4]

Quellen

[1] W. SEFFNER, Die Rittergüter des Vogtlandes, ihr Schicksal im 20. Jahrhundert, Vogtland Verlag Plauen, 2002

[2] Sachsens Schlösser

[4] SLUB Dresden http://digital.slub-dresden.de/id25028295X | G.A. POENICKE, Album der Schlösser und Rittergüter im Königreiche Sachsen, Leipzig 1859

Lage des Rittergutes Schloditz