In unmittelbarer Nähe der Burg Auerbach befanden sich zwei Rittergüter, die repräsentativen Herrenhäuser werden auch als Schloss oder Schlösschen bezeichnet.

Direkt am Fuß der Burg lag das Rittergut unteren Teils. Über den Zeitpunkt des Baues der Rittergüter gibt es unterschiedliche Aussagen. In [1] wird darauf verwiesen, dass die Rittergüter seit 1696 bestanden, in [2] wird das Jahr 1626 genannt, in dem die Schlossgebäude durch Brand zerstört wurden. 1757 wurden die Schlossgebäude erneut Opfer der Flammen und danach wieder aufgebaut.

Die Güter gehörten bis 1839 den Edlen von Planitz, danach wurde Heinrich von Brünau Eigentümer beider Güter. 1912 erwarb die Stadt Auerbach das gemeinsame Rittergut.

Im Schloss unterer Teil befindet sich jetzt das Stadtmuseum von Auerbach.

Das Schlösschen, also das Herrenhaus des Gutes oberen Teils, befindet sich etwa 100 m in nördlicher Richtung auf der rechten Seite der Straße. Seffner [3] bezeichnet es 2000 noch als "leer und dem Verfall preisgegeben". Das Haus dient jetzt Wohnzwecken und wurde im letzten Jahr auch außen neu gestaltet.

Herrenhaus und Schlossteil
des Rittergut unteren Teils
Museum der Stadt Auerbach mit
Bergfried der Burg Auerbach
 
 
 Herrenhaus des Rittergutes
oberen Teils vor Fassadensanierung
 Historische Zeichnung aus [3]
rechts neben der Burg das Schloss
Herrenhaus des Rittergutes
oberen Teils mit neuer Fassade
 

 

Quellen:

[1] Sachsens Schlösser

[2] Historisches Sachsen - Das Portal für die Schlösser, Burgen und historischen Ruinen im Freistaat Sachsen, Heyko Dehn

[3] W. SEFFNER, Die Rittergüter des Vogtlandes, ihr Schicksal im 20. Jahrhundert, Vogtland Verlag Plauen, 2002

Lage des Schlosses Auerbach unterer Teil