Um 1200 entstand auf dem markanten Felsen im Zentrum des heutigen Ortes eine Burg. Unterhalb der Burg legten die Trützschlers ein Rittergut mit Herrenhaus an, das zumindest schon 1566 nachweisbar ist. Das Schloss wurde um 1720 herum für Franz Oswad Trützschler gebaut.[1] 1832 wurde das Schloss im Inneren umgestaltet. [2] Für diese Zeit berichtet POENICKE  [3] "Im Hausgarten erhebt sich der Falkenstein. Auf dem Gipfel des Felsens stand wahrscheinlich einst ein Thurm, er wurde indess zum Bedauern der Alterthumsfrende abgetragen, und an dessen Stelle ein freundliches Lusthaus gesetzt, von welchem aus man eine schöne und weite Aussicht hat..."

1869 wurde laut SEFFNER das Schloss in seiner heutigen Form unter Einbeziehung Vorgängerhauses errichtet. Nach 1945 diente es öffentlichen Zwecken. [4] Die Sparkasse soll allerdings nach [1] bereits seit 1938 ihre Filiale im Gebäude haben.

Die Stadt Falkenstein ist seit 1924 Eigentümer des Schlosses und erwarben es von den Erben des Franz Oswald Trützschler. [1]

Neben der Sparkasse ist das Falkensteiner Heimatmuseum im Gebäude zu finden.

Schloss Falkenstein Wappenrelief der Familie Trützschler
als Schlussstein im Rundbogenportal
Das Schloss vom Burgfelsen aus gesehen Giebelseite
 
Historische Zeichnung aus [3]  

Quellen:

[1] Historisches Sachsen - Das Portal für die Schlösser, Burgen und historischen Ruinen im Freistaat Sachsen, Heyko Dehn

[2] Sachsens Schlösser

[3] SLUB Dresden http://digital.slub-dresden.de/id25028295X | G.A. POENICKE, Album der Schlösser und Rittergüter im Königreiche Sachsen, Leipzig 1859 

[4] W. SEFFNER, Die Rittergüter des Vogtlandes, ihr Schicksal im 20. Jahrhundert, Vogtland Verlag Plauen, 2002

Lage des Schlosses Falkenstein