Eine erste urkundliche Erwähnung von Geilsdorf führt zurück in das Jahr 1328. [1] Laut der Beschreibung auf den Informationstafeln an der heutigen Ruine wurde im vermutlich im 12. Jahrhundert eine Wasserburg errichtet, SEFFNER erwähnt eine mittelalterliche Ringwallanlage als Baugrund. Um 1670 erwarb Graf von Tettenbach das Anwesen der Burg und ließ auf den Grundmauern ein Wasserschloss errichten. [1] Ab etwa 1900 beginnt der Verfall des Schlosses, so dass von dem dreistöckigen Prachtbau heute nur noch ein Eckturm und einige Mauerreste erhalten sind. Benachbart zum Schloss befinden sich die Reste eines Rittergutes.

 

Eckturm des Wasserschlosses
Foto: Stefanie Ludwig
Mauerreste am Eckturm
 Wassergraben und vergitterter Eingang
Foto: Stefanie Ludwig
Informationstafel an der Ruine
Ansicht des Wasserschlosses um 1859
Bildquelle: [2]
Blick auf Gebäude des
benachbarten Rittergutes

Quelle:

[1] W. SEFFNER, Die Rittergüter des Vogtlandes, ihr Schicksal im 20. Jahrhundert, Vogtland Verlag Plauen, 2002

[2] SLUB Dresden http://digital.slub-dresden.de/id25028295X | G.A. POENICKE, Album der Schlösser und Rittergüter im Königreiche Sachsen, Leipzig 1859

Lage der Ruine des Wasserschlosses Geilsdorf