Die Teilstrecke von Adorf nach Schöneck stellt vermutlich die größte Anforderung an die Kondition, mit knapp 40 km ist sie die längste Etappe und bringt dabei knapp 1.000 zu überwindende Höhenmeter mit.

Start ist in Adorf. Der Siedlungsbeginn ist auf die Zeit um 1200 einzuordnen, eine urkundliche Ersterwähnung stammt aus dem Jahr 1293. Die gute Lage zu Handelwegen und an der Bahnlinie begünstigten die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt, vor allem Textilindustrie, Stickerei und die Perlmuttindustrie waren heimisch. Die unmittelbare Nähe zum Musikwinkel zeigt sich auch in einer Reihe bekannter Instrumentenbauer, die aus Adorf stammen.

Von Adorf geht es zunächst fast zu einer Rundtour über Bad Elster zurück nach Adorf. Bad Elster ist bekannt als Kurort und eines der ältesten Mineral- und Moorheilbäder Deutschlands. Die urkundliche Ersterwähnung datiert aus dem Jahr1324, wobei davon auszugehen ist, dass die Besiedlung deutlich früher einsetzte. Darauf deutet auch die Ringwallanlage bei Bad Elster hin, die unterwegs an der Strecke liegend besichtigt werden kann.

Zurück nach Adorf geht es über den neu gebauten Elsterradweg. Die weitere Strecke führt zunächst nach Markneukirchen und damit auch über diverse Anstiege aus dem Elstertal heraus. In Markneukirchen führt die Tour zum Paulusschlössel, das das bekannte Musikinstrumentenmuseum beherbergt, schließlich gehört die Stadt zum vogtländischen Musikwinkel. Die Gründung der Stadt geht auf den Anfang des 13. Jahrhunderts zurück, urkundlich ist eine Erwähnung als Neukirchen im Jahre 1274. Die Herstellung von Musikinstrumenten, etwa Ende des 17. Jahrhunderts beginnend, war lange Zeit der beherrschende Industriezweig der Region. [Quelle: Wikipedia]

Bemerkenswert ist außerdem, dass das weltweit bekannte Martinshorn seine Ursprünge ebenfalls in Markneukirchen hat. Dieses Horn ist eine Innovation aus der Signalinstrumentenfabrik von Max Bernhard Martin. Das Martinshorn entstand 1932 als Weiterentwicklung der Autohupe. [Quelle: Historikus Vogtland, Heft 6 2014]

Von Markneukirchen geht es vorbei an den Rittergütern in Wohlhausen, Breitenfeld und Schilbach zum höchsten Punkt der Burgentour in Schöneck.

Streckendaten  
Streckenlänge 38,2 km
überwundene Höhenmeter bergauf 987 m
überwundene Höhenmeter bergab  763 m

Streckenverlauf und Höhenprofil (mit freundlicher Genehmigung von GPSies.com)

 

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