Die Teilstrecke von Elsterberg führt 25 km über Jocketa in die Nähe der Talsperre Pöhl und weiter über Jößnitz nach Plauen. Vom Elstertal aus geht es zweimal in die Berge links und rechts der Elster, die Strecke erfordert also etwas Kondition. Auf der Hauptroute sind dabei 600 Höhenmeter zu überwinden.

Außerdem wird noch eine Alternativroute vorgestellt, die von Elsterberg aus in Richtung Ruppertsgrün einen anspruchsvollen Anstieg in Richtung des Kriebelsteins bei Elsterberg enthält. Diese Alternativroute bringt es auf eine Länge von 23 km mit 570 Höhenmetern. Beginn und Ende der abweichenden Route sind in der Routenbeschreibung enthalten.

Jocketa ist der zentrale Ort der Gemeinde Pöhl. Der Ort Pöhl wurde 1961 im Zuge des Baues der Talsperre Pöhl geflutet. Jocketa wurde in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts von Siedlern aus Oberfranken gegründet, eine urkundliche Errsterwähnung wird mit 1419 datiert. Erst mit dem Bau der Bahnstrecken, Jocketa liegt sowohl an der 1875 eingeweihten unteren Bahn von Gera nach Weischlitz als auch an der oberen Bahn von Zwickau nach Plauen,  die 1851 fertiggestellt wurde, gab es eine spürbare Entwicklung des Ortes. Der Bau der Talsperre Pöhl brachte umgesiedelte Bewohner aus Pöhl und hierher verlagerte Unternehmen. Jocketa ist ein staatlich anerkannter Erholungsort. [Quellen: Wikipedia und Webseite von Pöhl]

Der nächste größere Ort der Tour ist Jößnitz, ebenfalls ein staatlich anerkannter Erholungsort. Eine Ersterwähung von Jößnitz gibt es im Jahr 1230. Um 1300 soll eine Ritterburg der Herren Lobdeburg-Elsterberg entstanden sein. Das eigentliche Schloss von Jößnitz wurde 1860 wegen Baufälligkeit abgerissen, ein geplanter Neubau wurde nicht realisiert. Stattdessen wurde ein Nebengebäude, bekannt als Jägerhaus, um 1880 mit dem Dachreiter des abgebrochenen Hauptgebäudes versehen. Es diente als Wohnhaus für Beschäftigte des Rittergutes und wird heute als Schloss Jößnitz bezeichnet. [Quellen: Wikipedia und Historisches Sachsen von Heyko Dehn]

Plauen ist das Ziel der Burgentour und schließt den Bogen von der Wiege des Vogtlandes in Weida zum Stammsitz der Voigte in Plauen. Plauen wurde erstmals urkundlich 1122 in der Weiheurkunde der Johanniskirche erwähnt. Die Kirche wurde von Graf Adalbert von Everstein errichtet. Auf die Eversteiner ist auch eine um 1200 errichtete Burg zurückzuführen, auf deren Grundmauern das heutige Malzhaus errichtet wurde. Einer Urkunde von 1224 ist zu entnehmen, dass zu dieser Zeit Plauen das Stadtrecht besaß. Ende des 13. Jahrhunderts lies Heinrich I. im Zuge der Erweiterung Plauens seine Burg auf auf die Ostseite verlegen, an den Standort des heutigen Plauener Schlosses. Die Herrschaft der Vögte endet 1466 mit dem Übergang der Stadt an die Wettiner.

Wirtschaftlichen Aufschwung erfuhr Plauen insbesondere durch die Textilbranche. Anfang des 18 Jahrhunderts wurde eine Baumwollweberei betrieben, eine Kattunfabrik folgte 1753. Weltbekannt wurde die Plauener Spitze Ende des 19. Jahrhunderts und trug damit maßgeblich zur weiteren Entwicklung der Stadt bei. Neben der Spitzenproduktion entwickelte sich der damit verbundene Machinenbau. Plauen entwickelte sich zur Großstadt und hatte Anfang des 20. Jahrhunderts über 100.000 Einwohner.

Plauen gilt als Ausgangspunkt der friedlichen Revolution in der DDR, als am 07.Oktober 1989 Tausende Plauener zu einer ersten Demonstration im Zentrum zusammenkamen. [Quelle: Wikipedia, W. SEFFNER, Die Rittergüter des Vogtlandes, ihr Schicksal im 20. Jahrhundert, Vogtland Verlag Plauen, 2002 und Historisches Sachsen von Heyko Dehn]

Streckendaten  
Streckenlänge 25,2 km
überwundene Höhenmeter bergauf 600 m
überwundene Höhenmeter bergab 530 m

Streckenverlauf und Höhenprofil (mit freundlicher Genehmigung von GPSies.com)

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