Die Teilstrecke von Neumark nach Elsterberg führt über 24 km durch das nordöstliche Vogtland. Die Tour führt zunächst nach Reichenbach, vorbei am historischen Wasserturm zum Park der Generationen auf dem Gelände der Landesgartenschau von 2009. Weiter geht es über die Burg Mylau an der weltbekannten Göltzschtalbrücke vorbei nach Netzschkau. Die Strecke führt auf dem weiteren Weg nach Elsterberg noch am Rittergut Kleingera vorbei.

Reichenbach ist die nächste größere Stadt auf dieser Teilstrecke. Die Ursprünge der Stadt gehen zurück ans Ende des 11. Jahrhunderts. Urkundlich erwähnt wird Reichenbach erstmals 1212, bereits 1240 folgte das Stadtrecht. Die Hussiten zerstörten die Stadt 1430 völlig. Die günstige Lage führte zu einem Wiederaufbau der Stadt. Vor allem die Textilbranche war in Reichenbach heimisch, bpw. Tuchmacher und Spinnereien. Das erste sächsische Automobil, entwickelt von August Horch, hat ebenfalls in Reichenbach seine Wiege. Reichenbach war 2009 Austragungsort der Landesgartenschau, ein teil des Ausstellungsgeländes wird heute als "Park der Generationen" als Erholungsgebiet inmitten der Stadt genutzt. [Quelle: Wikipedia]

Mylau grenzt direkt an Reichenbach an. Die Burg von Mylau wurde 1180 errichtet und gilt als Ausgangspunkt der weiteren Besiedlung. Das Stadtrecht wurde 1367 verliehen, aber erst im 18. Jahrhundert gab es mit aufkommender Handweberei wirtschaftlichen Aufschwung. Unweit von Mylau befindet sich die Göltzschtalbrücke, die größte Ziegelsteinbrücke der Welt, die in der Mitte des 19. Jahrhunderts errichtet wurde. [Quelle: Wikipedia]

Netzschkau gehört ebenso wie Reichenbach und Mylau zum Städteverbund "Nordöstliches Vogtland". Der Siedlungsbeginn bei Netzschkau wird auf das 9. Jahrhundert datiert. Das Stadtrecht erhielt Netzschkau 1491 verliehen, zu dieser Zeit wurde auch das Stadtschloss erbaut. Auch hier führte erst die Handweberei ab dem Ende des 17. Jahrhunderts zu wirtschaftlichem Aufschwung. [Quelle: Wikipedia]

Elsterberg ist ebenfalls Mitglied im genannten Städteverbund. Eine Ersterwähnung von Elsterberg datiert aus dem Jahr 1198. Ein erster urkundlicher Beleg aus dem Jahr 1354 bezeichnet Elsterberg als Stadt. Im Jahr 1198 allerdings existierte zumindest ein Rittersitz, nämlich die Burganlage "Altes Haus Elsterberg". 1225 gesellte sich eine weitere Burg dazu, errichtet von den Herren von Lobdeberg. Die Stadt wurde mehrfach von verheerenden Bränden heimgesucht, zuletzt 1840. Wirtschaftlich prägte die Textilindustrie die Stadt. "Elsterberger Kunstseide" war im In- und Ausland bekannt. Das bekannte Kunstseidenwerk wurde leider 2009 trotz vorhergehender umfassender Modernisierung auf den neusten Stand, geschlossen. [Quelle: Webseite der Stadt]

Streckendaten  
Streckenlänge 24,3 km
überwundene Höhenmeter bergauf 395 m
überwundene Höhenmeter bergab 470 m

Streckenverlauf und Höhenprofil (mit freundlicher Genehmigung von GPSies.com)

(c) Leaflet | Mapnik imagery OpenStreetMapMap data OpenStreetMap and contributors, CC-BY-SA Legende, HikeBikeMap.org HillShading