Die Teilstrecke beginnt am Startpunkt der Burgentour, in Weida. Nach einem Besuch der Osterburg geht es ein Stück entlang der Osterburgtour über die Berge bei Steinsdorf und das folgende Weidatal bei Loitsch wieder bergauf nach Hohenleuben und von dort weiter durch den Pöllwitzer Wald in Richtung Pausa.

Weida entstand im 12. Jahrhundert, erhielt 1209 Stadtrecht. Ende des 12. Jahrhunderts wurde auch die prägende Osterburg errichtet. Burgherren waren die Vögte von Weida, die bis zu Beginn des 15. Jahrhunderts das Land von Borna, über Greiz und Plauen bis ins fränkische Regnitzland und ins böhmische Eger beherrschten. Mit der Osterburg als Stammburg der Vögte gilt Weida als Wiege des Vogtlandes. Im 15. Jahrhundert fiel das Herrschaftsgebiete der Voigte an die Wettiner.

Hohenleuben liegt, ebenso wie Weida in Thüringen und gehört zum Landkreis Greiz. Eine urkundliche Ersterwähnung von Hohenleuben stammt aus dem Jahr 1267. Sehenswert ist der Wasserturm und die etwas entfernte Burg Reichenfels, die auch von der Burgentour angefahren wird. Bekannt ist Hohenleuben außerdem durch die hier befindliche Justizvollzuganstalt.

In Pausa ist das sächsische Vogtland erreicht. Seit der Eingemeindung von Mühltroff im Jahr 2013 ist der korrekte Ortsname Pausa-Mühltroff. Pausa wurde erstmalig 1263 als "Pussen" urkundlich erwähnt [Quelle: Wikipedia] Pausa liegt ziemlich genau im Mittelpunkt des ursprünglichen Vogtlandes. Den Status des Mittelpunktes hat sich Pausa erhalten und gilt nach eigener Aussage als Mittelpunkt der Erde, der sich durch das zutage treten der Erdachse präsentiert.

 

Streckendaten  
Streckenlänge 30,6 km
überwundene Höhenmeter bergauf 650 m
überwundene Höhenmeter bergab 453 m

 

Streckenverlauf und Höhenprofil (mit freundlicher Genehmigung von GPSies.com)

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